thomas wegner

sounddesign und klangregie

Thomas Wegner arbeitet seit 2005 als Toningenieur, Sounddesigner und Klangregisseur im Bereich Musiktheater, Musical und zeitgenössischer Musik. Seit 2013 ist er als Sounddesigner mit dem Ensemble Musikfabrik, Köln verbunden und europaweit auf Tournee. Seit 2017 arbeitet er als Sounddesigner der Ruhrtriennale und leitet dort seit 2018 die Abteilung für Akustik und Ton. Von 1997 bis 2013 arbeitete er als Komponist für Film und Bühne unter anderem für die Schauspielhäuser in Bochum, Essen, Duisburg, Moers und Wuppertal.

Kritiken

"...weil Thomas Wegner ein tolles Sounddesign geschaffen hat, einen Klang, der in dieser Halle lebt, durch sie hindurch tourt, ... Man möchte, trotz extremer Lautstärken, von einer wunderbaren Leichtigkeit des Klangs sprechen." Die Deutsche Bühne über D.I.E. -2021

"Der Sounddesigner Thomas Wegner war für die akustische Inszenierung der Stücke „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ und „Evolution“ verantwortlich. In der Verschränkung von physikalischen und psychoakustischen Parametern der Hörwahrnehmung realisierte er akustische Räume, die weit mehr als den Ton über die Rampe bringen." - Bühnentechnische Rundschau - 2019

"Wie so oft bei einer Inszenierung Marthalers ist dessen Sprache nicht das Wort, sondern der Klang. Wenn er am Ende Luigi Nonos Komposition über Auschwitz mit seinen eigenen Figuren der ermordeten Komponisten verbindet und sie in den leeren Rängen verteilt, wird aus der Synthese zwischen dem Bild des Leidens und Nonos Geräusch gewordenem Leiden ein Drittes – grosse Kunst."- NZZ über „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ - 2019

"Es grenzt an ein Wunder, dass die Kommunikation der Musiker über die weiten Strecken des Riesenraums frappierend präzise bleibt und die Klänge durchhörbar bleiben." Frankfurter Neue Presse über "Universe, Incomplete" -2018

"Auch diesmal war die Einrichtung durch Thomas Wegner und sein Team wieder hervorragend; plastisch, räumlich, von großer Natürlichkeit und perfekter Balance zwischen Orchester und Singstimmen." - fabiuskulturschockblog über "Pelléas und Mélisande" - 2017

"Unterstützt wird das ganze Spektakel von einer rundum gelungenen und keinen Moment langweiligen Audiokulisse (...) was die Darbietungen auf der Bühne brillant umrahmt. Zusammen mit der perfekt auf den Punkt gebrachten Lichtshow also insgesamt nicht nur ein echter Hinkucker – sondern eben auch ein echter Hinhörer." - Event Rookie über Urbanatix - 2015